Alexander Münch Juli 4, 2024

Die Unendlichkeits-Chemikalie

Flüsse gelten als Lebensader und versorgen uns seit Urzeiten mit Wasser und Nahrung und bilden eine existentielle Lebensgrundlage für Mensch und Natur. Doch seit vielen Jahren vergiften wir sie, und somit wir uns selbst. Unser Wohlstand und unsere schnelllebige Welt fordern ihren Tribut. Auf der Suche nach neuen Technologien, die das Leben vereinfachen sollen, nehmen Konzerne keine Rücksicht auf Mensch und Umwelt. So wurden Technologien mit irreversiblen Konsequenzen entwickelt. Ein Beispiel sind PFAS, chemische Verbindungen, die uns erlauben, wasserabweisende Jacken, Antihaftpfannen, Kosmetikprodukte und Pappbecher herzustellen.

PFAS gelten als persistent und bleiben bis zu mehreren tausend Jahren in unseren Kreisläufen. Sie wurden aus der westlichen Welt in die ganze Welt exportiert und gelten als krebserregend, verursachen Leberschäden, Schilddrüsenerkrankungen und führen zu Fruchtbarkeitsstörungen. In 98,5 % der Menschheit wurden sie nachgewiesen. In dieser Arbeit wird das Unsichtbare dieser toxischen Molekül-Flüsse sichtbar gemacht.

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